Mischtechnik auf Leinwand 38 x 38 x 2 cm
U9 (2026) von Reinhard Riedel
Online seit 29.08.2026
Wertangabe: 600,00 €
#Malerei
#phantastischer Realismus
#Fantasie
"Das florale Krokodil"
• Motiv & Ikonografie: Das Bild zeigt ein Krokodil im Profil, das seltsam vermenschlicht wirkt – fast wie das Porträt eines Adligen oder einer eleganten
Persönlichkeit aus vergangenen Epochen. Diese Anthropomorphisierung bricht radikal mit dem klassischen Bild des Reptils als gefährliches Raubtier. Es wirkt hier ruhig, beinahe aristokratisch und verletzlich.
• Texturen & Symbiose: Das prägende Element des Bildes ist das Chintz- oder
Porzellan-Muster mit grünen Blüten und Ranken (Chinoiserie-Stil), das sich
übergangslos über die Haut und Kleidung des Tieres zieht. Pflanze und Tier
verschmelzen zu einer untrennbaren ästhetischen Einheit. Die Schuppenstruktur des Krokodils wird im Kopfbereich geschickt genutzt, um ein organisches Mosaik zu bilden, das an feines Kunsthandwerk erinnert.
• Hintergrund & Materialität: Der Hintergrund ist in einem metallischen, bräunlichgoldenen Ton gehalten und weist ein geometrisches, geprägtes Fliesen- oder Tapetenmuster auf. Dies verstärkt den Eindruck eines historischen Interieurs oder einer edlen Wandverkleidung.
Kritische Würdigung: Das Werk besticht durch eine außergewöhnliche technische Präzision. Der Detailgrad in den Schuppen und den floralen Elementen zeigt ein hohes handwerkliches Geschick. Inhaltlich spielt das Bild mit der Ambivalenz: Das eigentlich Bedrohliche (Krokodil) wird durch das Dekorative (Blumen) domestiziert und verharmlost. Es erinnert stark an Strömungen des zeitgenössischen Pop-Surrealismus oder die Ästhetik des „Lowbrow Art“, bei der Kitsch, Natur und Absurdität auf hohem
handwerklichen Niveau miteinander verknüpft werden. Ein faszinierendes Spiel zwischen wilder Natur und feiner Kultur.
• Motiv & Ikonografie: Das Bild zeigt ein Krokodil im Profil, das seltsam vermenschlicht wirkt – fast wie das Porträt eines Adligen oder einer eleganten
Persönlichkeit aus vergangenen Epochen. Diese Anthropomorphisierung bricht radikal mit dem klassischen Bild des Reptils als gefährliches Raubtier. Es wirkt hier ruhig, beinahe aristokratisch und verletzlich.
• Texturen & Symbiose: Das prägende Element des Bildes ist das Chintz- oder
Porzellan-Muster mit grünen Blüten und Ranken (Chinoiserie-Stil), das sich
übergangslos über die Haut und Kleidung des Tieres zieht. Pflanze und Tier
verschmelzen zu einer untrennbaren ästhetischen Einheit. Die Schuppenstruktur des Krokodils wird im Kopfbereich geschickt genutzt, um ein organisches Mosaik zu bilden, das an feines Kunsthandwerk erinnert.
• Hintergrund & Materialität: Der Hintergrund ist in einem metallischen, bräunlichgoldenen Ton gehalten und weist ein geometrisches, geprägtes Fliesen- oder Tapetenmuster auf. Dies verstärkt den Eindruck eines historischen Interieurs oder einer edlen Wandverkleidung.
Kritische Würdigung: Das Werk besticht durch eine außergewöhnliche technische Präzision. Der Detailgrad in den Schuppen und den floralen Elementen zeigt ein hohes handwerkliches Geschick. Inhaltlich spielt das Bild mit der Ambivalenz: Das eigentlich Bedrohliche (Krokodil) wird durch das Dekorative (Blumen) domestiziert und verharmlost. Es erinnert stark an Strömungen des zeitgenössischen Pop-Surrealismus oder die Ästhetik des „Lowbrow Art“, bei der Kitsch, Natur und Absurdität auf hohem
handwerklichen Niveau miteinander verknüpft werden. Ein faszinierendes Spiel zwischen wilder Natur und feiner Kultur.
Identitätsschichten – Die Kunst von Reinhard Riedel In meinen Werken versuche ich, das komplexe Zusammenspiel zwischen menschlichen Emotionen, Identität und der natürlichen Welt zu beleuchten. Jedes Werk beginnt mit dem menschlichen Gesicht – einem Portal zur inneren Landschaft der Gefühle und Erfahrungen. Durch eine einzigartige Verschmelzung von Airbrush, Pastell, Aquarell, Öl und digitalen Techniken schaffe ich vielschichtige Oberflächen, die den Betrachter dazu einladen, über das Sichtbare hinauszuschauen und mit jedem Blick neue Tiefen zu entdecken. Wiederkehrende Motive – fragmentierte Masken, gespiegelte Gesichter und organische Elemente wie Blumen oder Tierformen – dienen als Metaphern für Transformation, Verletzlichkeit und die Masken, die wir tragen. Die taktilen Texturen und lebhaften Farbkontraste in meinen Gemälden sind nicht nur ästhetische Entscheidungen, sondern integraler Bestandteil der Erzählung und schaffen eine dynamische Spannung zwischen Realismus und Abstraktion, Vertrautem und Geheimnisvollem. Meine Kunst ist in der Handwerkskunst verwurzelt, aber sie ist auch eine Antwort auf die sich entwickelnden Möglichkeiten der zeitgenössischen Bildgestaltung. Durch die Kombination traditioneller und digitaler Methoden versuche ich, Werke zu schaffen, die sowohl zeitlos als auch unverkennbar von dieser Zeit geprägt sind. Jede Komposition ist eine Einladung: zum Nachdenken, zum Hinterfragen und zur Verbindung mit den universellen Geschichten, die uns alle verbinden.

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