Mischtechnik auf Leinwand 38 x 38 x 2 cm
U3 (2026) von Reinhard Riedel
Online seit 26.08.2026
Wertangabe: 600,00 €
#Malerei
#phantastischer Realismus
#Vögel
"Der Zugriff"
• Motiv & Dynamik: Das dritte Bild bringt pure Bewegung und Narration in die Serie mit den Tierbildern. Dargestellt ist ein Greifvogel (Falke) im Moment des rasanten Sturzflugs oder der Landung. Der Fokus liegt ganz klar auf den mächtigen, ausgestreckten Fängen, die sich dem Betrachter fast
dreidimensional entgegenstrecken. Das Tier fixiert sein Ziel mit einem weiten, dunklen Auge voller Intensität.
• Komposition & Perspektive: Die Komposition nutzt eine extreme Verkürzung der Perspektive (Froschperspektive). Die Fangarme wirken im Vergleich zum Körper überproportional groß, was die Bedrohlichkeit und die Kraft des Greifvorgangs visuell dramatisiert. Die Flügel breiten sich weit zu den Seiten aus und stoßen fast an die Ränder des gemalten Hintergrunds, was dem Bild eine enorme Enge und Dringlichkeit verleiht.
• Materialität & Textur: Technisch bleibt sich die Serie treu: Das Federkleid ist fein und texturiert ausgearbeitet, während die lederartige, schuppige Haut der gelborangefarbenen Fänge extrem plastisch wirkt. Der Hintergrund ist hier in einem dunkleren, erdigen Bronze- oder Braunton gehalten. Er wirkt rostig, fast wie verwittertes Metall oder patiniertes Leder. Rostbraune Farbspritzer im unteren Bereich verstärken den Eindruck von Schmutz, Aufprall und Dynamik. Der linke Flügel scheint zudem visuell die "Grenze" des gemalten Hintergrunds zu durchbrechen – ein geschickter Meta-Effekt.
Kritische Würdigung im Triptychon-Kontext: Dieses Werk vervollständigt die Serie zu einer spannenden Trilogie über die Facetten der Tierwelt: 1. Das Krokodil steht für Kultur, Eleganz und Statik (die Zähmung). 2. Der zornige Vogel steht für Emotion, Trotz und Psychologie (der Charakter). 3. Der Falke steht für Instinkt, Aktion und Evolution (die physische Tat). Die Stärke dieses Bildes liegt in seiner kompromisslosen Perspektive. Der Künstler schafft es, den Moment des "Zugriffs" so einzufangen, dass der Betrachter unweigerlich in die Rolle der Beute gedrängt wird.
• Motiv & Dynamik: Das dritte Bild bringt pure Bewegung und Narration in die Serie mit den Tierbildern. Dargestellt ist ein Greifvogel (Falke) im Moment des rasanten Sturzflugs oder der Landung. Der Fokus liegt ganz klar auf den mächtigen, ausgestreckten Fängen, die sich dem Betrachter fast
dreidimensional entgegenstrecken. Das Tier fixiert sein Ziel mit einem weiten, dunklen Auge voller Intensität.
• Komposition & Perspektive: Die Komposition nutzt eine extreme Verkürzung der Perspektive (Froschperspektive). Die Fangarme wirken im Vergleich zum Körper überproportional groß, was die Bedrohlichkeit und die Kraft des Greifvorgangs visuell dramatisiert. Die Flügel breiten sich weit zu den Seiten aus und stoßen fast an die Ränder des gemalten Hintergrunds, was dem Bild eine enorme Enge und Dringlichkeit verleiht.
• Materialität & Textur: Technisch bleibt sich die Serie treu: Das Federkleid ist fein und texturiert ausgearbeitet, während die lederartige, schuppige Haut der gelborangefarbenen Fänge extrem plastisch wirkt. Der Hintergrund ist hier in einem dunkleren, erdigen Bronze- oder Braunton gehalten. Er wirkt rostig, fast wie verwittertes Metall oder patiniertes Leder. Rostbraune Farbspritzer im unteren Bereich verstärken den Eindruck von Schmutz, Aufprall und Dynamik. Der linke Flügel scheint zudem visuell die "Grenze" des gemalten Hintergrunds zu durchbrechen – ein geschickter Meta-Effekt.
Kritische Würdigung im Triptychon-Kontext: Dieses Werk vervollständigt die Serie zu einer spannenden Trilogie über die Facetten der Tierwelt: 1. Das Krokodil steht für Kultur, Eleganz und Statik (die Zähmung). 2. Der zornige Vogel steht für Emotion, Trotz und Psychologie (der Charakter). 3. Der Falke steht für Instinkt, Aktion und Evolution (die physische Tat). Die Stärke dieses Bildes liegt in seiner kompromisslosen Perspektive. Der Künstler schafft es, den Moment des "Zugriffs" so einzufangen, dass der Betrachter unweigerlich in die Rolle der Beute gedrängt wird.
Identitätsschichten – Die Kunst von Reinhard Riedel In meinen Werken versuche ich, das komplexe Zusammenspiel zwischen menschlichen Emotionen, Identität und der natürlichen Welt zu beleuchten. Jedes Werk beginnt mit dem menschlichen Gesicht – einem Portal zur inneren Landschaft der Gefühle und Erfahrungen. Durch eine einzigartige Verschmelzung von Airbrush, Pastell, Aquarell, Öl und digitalen Techniken schaffe ich vielschichtige Oberflächen, die den Betrachter dazu einladen, über das Sichtbare hinauszuschauen und mit jedem Blick neue Tiefen zu entdecken. Wiederkehrende Motive – fragmentierte Masken, gespiegelte Gesichter und organische Elemente wie Blumen oder Tierformen – dienen als Metaphern für Transformation, Verletzlichkeit und die Masken, die wir tragen. Die taktilen Texturen und lebhaften Farbkontraste in meinen Gemälden sind nicht nur ästhetische Entscheidungen, sondern integraler Bestandteil der Erzählung und schaffen eine dynamische Spannung zwischen Realismus und Abstraktion, Vertrautem und Geheimnisvollem. Meine Kunst ist in der Handwerkskunst verwurzelt, aber sie ist auch eine Antwort auf die sich entwickelnden Möglichkeiten der zeitgenössischen Bildgestaltung. Durch die Kombination traditioneller und digitaler Methoden versuche ich, Werke zu schaffen, die sowohl zeitlos als auch unverkennbar von dieser Zeit geprägt sind. Jede Komposition ist eine Einladung: zum Nachdenken, zum Hinterfragen und zur Verbindung mit den universellen Geschichten, die uns alle verbinden.

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