Mischtechnik auf Leinwand 38 x 38 x 2 cm
U11 (2026) von Reinhard Riedel
Online seit 31.08.2026
Wertangabe: 600,00 €
#Malerei
#phantastischer Realismus
#Vögel
"Der zornige Vogel" (Nestling)
• Motiv & Ausdruck: Im Zentrum steht die extreme Nahaufnahme des Kopfes eines Kükens. Das Porträt verweist auf pure, ungefilterte Emotion. Der stechende Blick des sichtbaren Auges und die herabgezogenen Mundwinkel des wuchtigen, gelben Schnabels strahlen grimmige Entschlossenheit, Trotz oder eine fast schon menschliche Verbitterung aus.
• Textur & stilistischer Bruch: Das Gefieder ist mit einer bemerkenswerten,
hyperrealistischen Detailgenauigkeit ausgearbeitet. Jede einzelne Daune und Borste wirkt plastisch und greifbar. Die zarte, rötliche und teils nackte Haut im Augenbereich unterstreicht die verletzliche, rohe Natur des Tieres. Dieser fotorealistische Kern brichtan den Rändern jedoch radikal auf: Das Gefieder geht über in abstrakte, dunkle Farbspritzer und zerreißt förmlich in den Hintergrund hinein.
• Materialität & Hintergrund: Das Motiv ist von einem
metallischen, kupfer- und goldfarbenen Hintergrund gerahmt. Hier wirkt die metallische Fläche deutlich unruhige, wellig und expressiv. Am unteren Bildrand bricht die Komposition durch wilde, rote Farbspritzer (Splatter-Effekt) aus dem Rahmen aus.
Kritische Würdigung: Dieses Werk setzt auf Konfrontation und Dynamik. Es bedient sich der Ästhetik des Pop-Surrealismus, rückt aber näher an den emotionalen Expressionismus heran. Das Tier wird nicht durch Kultur in der Gesamtkomposition gezähmt, sondern in seiner wilden, fast existenziellen Intensität eingefangen. Die technische Meisterschaft liegt im extremen Kontrast zwischen der feinen, geduldigen Ausarbeitung der Federn
und der impulsiven, zerstörerischen Dynamik der Farbspritzer am Rand.
• Motiv & Ausdruck: Im Zentrum steht die extreme Nahaufnahme des Kopfes eines Kükens. Das Porträt verweist auf pure, ungefilterte Emotion. Der stechende Blick des sichtbaren Auges und die herabgezogenen Mundwinkel des wuchtigen, gelben Schnabels strahlen grimmige Entschlossenheit, Trotz oder eine fast schon menschliche Verbitterung aus.
• Textur & stilistischer Bruch: Das Gefieder ist mit einer bemerkenswerten,
hyperrealistischen Detailgenauigkeit ausgearbeitet. Jede einzelne Daune und Borste wirkt plastisch und greifbar. Die zarte, rötliche und teils nackte Haut im Augenbereich unterstreicht die verletzliche, rohe Natur des Tieres. Dieser fotorealistische Kern brichtan den Rändern jedoch radikal auf: Das Gefieder geht über in abstrakte, dunkle Farbspritzer und zerreißt förmlich in den Hintergrund hinein.
• Materialität & Hintergrund: Das Motiv ist von einem
metallischen, kupfer- und goldfarbenen Hintergrund gerahmt. Hier wirkt die metallische Fläche deutlich unruhige, wellig und expressiv. Am unteren Bildrand bricht die Komposition durch wilde, rote Farbspritzer (Splatter-Effekt) aus dem Rahmen aus.
Kritische Würdigung: Dieses Werk setzt auf Konfrontation und Dynamik. Es bedient sich der Ästhetik des Pop-Surrealismus, rückt aber näher an den emotionalen Expressionismus heran. Das Tier wird nicht durch Kultur in der Gesamtkomposition gezähmt, sondern in seiner wilden, fast existenziellen Intensität eingefangen. Die technische Meisterschaft liegt im extremen Kontrast zwischen der feinen, geduldigen Ausarbeitung der Federn
und der impulsiven, zerstörerischen Dynamik der Farbspritzer am Rand.
Identitätsschichten – Die Kunst von Reinhard Riedel In meinen Werken versuche ich, das komplexe Zusammenspiel zwischen menschlichen Emotionen, Identität und der natürlichen Welt zu beleuchten. Jedes Werk beginnt mit dem menschlichen Gesicht – einem Portal zur inneren Landschaft der Gefühle und Erfahrungen. Durch eine einzigartige Verschmelzung von Airbrush, Pastell, Aquarell, Öl und digitalen Techniken schaffe ich vielschichtige Oberflächen, die den Betrachter dazu einladen, über das Sichtbare hinauszuschauen und mit jedem Blick neue Tiefen zu entdecken. Wiederkehrende Motive – fragmentierte Masken, gespiegelte Gesichter und organische Elemente wie Blumen oder Tierformen – dienen als Metaphern für Transformation, Verletzlichkeit und die Masken, die wir tragen. Die taktilen Texturen und lebhaften Farbkontraste in meinen Gemälden sind nicht nur ästhetische Entscheidungen, sondern integraler Bestandteil der Erzählung und schaffen eine dynamische Spannung zwischen Realismus und Abstraktion, Vertrautem und Geheimnisvollem. Meine Kunst ist in der Handwerkskunst verwurzelt, aber sie ist auch eine Antwort auf die sich entwickelnden Möglichkeiten der zeitgenössischen Bildgestaltung. Durch die Kombination traditioneller und digitaler Methoden versuche ich, Werke zu schaffen, die sowohl zeitlos als auch unverkennbar von dieser Zeit geprägt sind. Jede Komposition ist eine Einladung: zum Nachdenken, zum Hinterfragen und zur Verbindung mit den universellen Geschichten, die uns alle verbinden.

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